26.11.2021
Empfehlung: Bürgerbusse sollten nach der 2G-Regel fahren

Das landesweite Beratungsprojekt Bürgerbusse Rheinland-Pfalz der Agentur Landmobil empfiehlt allen Bürgerbussen im Südwesten, ab sofort nach der 2G-Regel zu fahren. Grafik: Agentur Landmobil Das landesweite Beratungsprojekt Bürgerbusse Rheinland-Pfalz der Agentur Landmobil empfiehlt allen Bürgerbussen im Südwesten, ab sofort nach der 2G-Regel zu fahren. Bei diesem Modell werden nur geimpfte oder genesene Fahrgäste transportiert. Anpassungen an lokale Besonderheiten sind möglich. Die meisten Bürgerbusse in Rheinland-Pfalz fahren auf telefonische Vorbestellung und holen alle Fahrgäste an der Haustür ab.

Bürgerbusse in Rheinland-Pfalz sind meistens wie eine Mischung aus Taxi und öffentlichen Nahverkehr. Im Taxi gilt auch in Zukunft nur die Maskenpflicht. Im normalen öffentlichen Nah- und Fernverkehr gilt seit dem 24. November 2021 die sogenannte 3G-Regelung. Fahrgäste müssen also geimpft, genesen oder getestet sein. Rechtsgrundlage ist das auf Bundesebene geänderte Infektionsschutzgesetz.

Vollständige Betriebseinstellungen bei Bürgerbussen – wie in vielen Orten bei den bisherigen Lockdowns – sollten möglichst vermieden werden. Praktisch alle Fahrgäste und Fahrer sind inzwischen geimpft, einige auch schon mit der dritten Impfung. Die Grundversorgung – also vor allem Fahrten zum Arzt und zum Einkaufen – sollten auch in den jetzt noch kommenden schwierigen Zeiten mit dem Bürgerbus möglich sein.

In Rheinland-Pfalz fahren derzeit 85 Bürgerbusse. Davon sind rund 80 in den letzten zehn Jahren neu entstanden. Wichtiges Ziel ist es, die Nahmobilität mit starker sozialer Komponente auf der lokalen Ebene zu verbessern.