30.06.2011
Holger Jansen bei Zukunfstinitiative Rheinland-Pfalz in Boppard
Nach Einschätzung der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) wird ein reiner Ausbau der Verkehrsinfrastruktur als Antwort auf künftige Herausforderungen nicht mehr genügen. Demografische Veränderungen stellen gerade ländliche Regionen vor neue Aufgaben. Ein Weg für eine verbesserte Mobilität kann ein Bürgerbus sein, den Holger Jansen bei einer Tagung der ZIRP präsentierte.
"Der Bürgerbus ergänzt den regulären öffentlichen Verkehr", betonte Holger Jansen. Dazu gebe es zwei Ansätze: Der Bürgerbus verbindet einzelne Ortsgemeinden mit dem zentralen Ort in der Verbandsgemeinde. Bei größeren Orten kann der Bürgerbus außenliegende Siedlungsteile oder Gewerbegebiete mit der Kernstadt verbinden. Zentral beim Bürgerbus sind engagierte Menschen vor Ort. Deshalb können deren Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt werden.
Eingeladen nach Boppard hatten die ZIRP und die Projektentwicklungsgesellschaft des Landes Rheinland- Pfalz (PER). Die Tagungsveranstaltung mit rund 90 Gästen aus Politik und Wirtschaft stand unter dem Motto "Nachhaltige Mobilität in Rheinland-Pfalz". Ziel war es, Herausforderungen an rheinland-pfälzische Verkehrssysteme aufzeigen und Mobilitätskonzepte zu diskutieren. Die ZIRP wird nach eigenen Angaben das Thema "Infrastruktur 2030 – Neue Wege für Rheinland-Pfalz" in den kommenden zwei Jahren intensiv weiter bearbeiten.